Zucker - Warum hat Zucker so eine Anziehungskraft auf uns? - Teil 2

Zucker - Warum hat Zucker so eine Anziehungskraft auf uns?

 

Zucker wird vom Belohnungssystem im Gehirn als etwas Positives und Wohlgesonnenes wahrgenommen. Sobald die Zunge den süßen Geschmack aufnimmt, sendet das Gehirn Glückshormone aus, die uns entspannter und glücklicher leben lassen.

 

Entscheidend ist immer die Menge des zugeführten Zuckers, ob dieser gut oder schlecht für uns ist. Auch viele Naturprodukte enthalten Zucker, der Unterschied ist jedoch, dass dieser Zucker als natürlicher Stoff in den Lebensmitteln vorkommt und nicht von Menschenhand zugeführt wird. Beim täglichen Verzehr sollte vor allem mehr Gemüse als Obst immer die Regel sein. Fünf Portionen am Tag sind empfehlenswert und tragen zur gesunden Lebensweise bei.

Welche Süßungsalternativen gibt es zu Zucker?

Im Idealfall verzerrt man nur Zucker, der in natürlichen und naturbelassenen Lebensmitteln vorkommt, denn sie liefern die nötigen Begleitsubstanzen, die unser Körper für die Verstoffwechselung benötigt. Dazu zählt insbesondere Obst.

Verarbeiteter Zucker und Süßungsmittel, egal um was es sich handeln möchte, sollten nur sehr sparsam – wie ein Gewürz – verwendet werden.

Bienen Honig

Bienen Honig

Honig ist ein Naturprodukt, das normalerweise keinen chemischen Prozessen unterzogen wird und dem keine Zusatzmittel hinzugefügt werden dürfen. Beim Honig gibt es mehrere Verarbeitungsarten:

  • Schleuderhonig
  • Scheibenhonig
  • Wabenhonig
  • Tropf-, Press-, oder Stampfhonig
  • Kalt geschleuderter Honig

Honig ist in der Regel eine dickflüssige bis feste oder aber kristallisierte Substanz. Honig enthält Fructose, Glucose, Saccharose sowie neben weiteren Mehrfachzuckern auch noch einige Mineralstoffe, Aminosäuren, Vitaminen und Enzyme. Die Fructose überwiegt meist gegenüber der Glucose: Im Durchschnitt sind etwa 38 % Fructose und 30 % Glucose enthalten. Zudem hat Honig einen sehr geringen Wasseranteil. Auf Grund des hohen Zuckeranteils sollte Honig deshalb auch nur in sehr geringen Mengen verzehrt werden.

Je nach Honigsorte treten folgende Zuckerarten (Kohlenhydrate) in unterschiedlicher Zusammensetzung auf:

  • Fructose - 27 bis 44 %,
  • Glucose - 22 bis 41 %,
  • Saccharose bis zu - 5 %,
  • Maltose - 4 bis 14 %,
  • weitere Mehrfachzucker - 1 bis 14 %.

Honig kauft man am besten immer direkt vom Imker aus der eigenen Region, das ist die natürlichste und umweltfreundlichste Variante.

Honig kaufen:

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Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Honig
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zuckerlexikon.html

Manuka-Honig

Manuka-Honig

Manuka-Honig schmeckt nicht nur lecker, er gilt auch als eine Art natürliches Wund- und Heilmittel. Der Honig wird aus dem Nektar des Manuka-Strauchs in Neuseeland gewonnen.

Manuka-Honig kann äußerlich zur Wundheilung und innerlich zur Heilung von Bakterien, Viren, und Pilzen eingesetzt werden. Der Honig kann auch, trotz seiner Süße, Karies heilen. Zudem wirkt er besonders antibakteriell und kann so gegen Karies vorbeugen.

Manuka-Honig kann zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet werden. Er ist wie handelsüblicher Honig anzuwenden. Nur Diabetiker sollten auf den Verzehr von Manuka-Honig verzichten.

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Mehr über Manuka-Honig finden Sie hier. Manuka-Honig

Agavendicksaft

Agavendicksaft ist ein Süßungsmittel, das aus der Agavenpflanze produziert wird. Agavendicksaft ist gelb-durchsichtig und vom Geschmack her süßer als Honig aber nicht so dickflüssig.

Wie wird Agavendicksaft hergestellt?

Zur Saftgewinnung wird der Agave vor ihrem Erblühen der innere Kern entfernt. Aus dem daraus entstandenen Loch kann nun über mehrere Monate hinweg täglich bis zu 1,5 Liter süßer Saft entnommen werden. Damit der Saft nicht verdirbt, wird er gefiltert, erhitzt und zu einer sirupartigen Flüssigkeit eingedickt.

Verwendung von Agavendicksaft

In Rezepten kann man den Saft sehr gut als Austauschstoff für Zucker oder Honig verwenden, besonders beliebt ist der Agavendicksaft bei Veganern. Auch in kalten Getränken löst sich der Saft schnell und gut auf. Der rohe Agavendicksaft, dessen Färbung dunkler ist, da er mehr Mineralien enthält, wird oft von Rohköstlern verwendet, da er bei niedrigen Temperaturen produziert und somit noch als vereinbar für die rohe Ernährungsweise betrachtet wird.

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Ahornsirup

Ahornsirup steht in enger Verbindung mit Kanada und den dort wachsenden Ahornbäumen. In Kanada zählt Ahornsirup zum nationalen Lebensmittel. Der Ahorn hat es ja auch auf die Nationalflagge der Kanadier geschafft und wird so voller Stolz präsentiert. Kanada ist der Hautproduzent für Ahornsirup, welcher immer im Frühjahr geerntet wird.

Gewinnung des Ahornsirups

Gewonnen wird der Ahornsirup aus dem kanadischen Zuckerahorn. Die Haupterntezeit ist im Frühjahr. Um den Sirup aus den Bäumen zu gewinnen, werden kleine Zapfhähne in die Baumstämme geschlagen und der daraus laufenden Saft wird dann in Gefäßen gewonnen. In einem sogenannten „Sugarhouse“ wird der Sirup dann so lange gekocht, bis der größte Teil des Wassers verdampft ist.

Die Qualität bzw. die Güteklasse richtet sich nach dem Süßegrad des Ahornsirups und ist abhängig vom Erntezeitpunkt und der unterschiedlichen Konsistenz des Sirups. Die Güteklassen teilen sich auf in:

  • AA
  • A
  • B
  • C

Besonders gute Qualität hat der besonders helle, fast Farblose und besonders mild schmeckende Ahornsirup mit der Klasse AA.

Lecker, aber nicht wirklich gesund

Ahornsirup ist zwar ein natürliches Süßungsmittel, welches immer noch besser ist als Haushaltszucker und Fructosesirup, aber wirklich gesund ist er aufgrund seines hohen Zuckergehalts deshalb nicht. Dieser liegt bei über 60 %. Auch wenn viele Mineralien wie Calcium, Magnesium und Zink in Ahornsirup enthalten sind, beim Verzehr einer kleinen Menge fallen diese kaum ins Gewicht, als dass man dadurch einen gesundheitlichen Vorteil verspüren könnte.

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Yacon Sirup

Yacon Sirup ist ein natürliches Süßungsmittel, welcher aus den Wurzelknollen der Yacón Pflanze in den Bergen der Anden, gewonnen wird. Yaconsirup ist zwar weniger süß als Zucker, dafür um vieles gesünder. Er enthält viele Mineralien, Vitamine und komplexe Vitalstoffe.

Die sehr hohe Qualität des Zuckers, Oligofruktose auch Fructooligosacchariden (FOS), kann nicht von den Verdauungsenzymen abgebaut werden, was dazu führt, dass der Sirup zur Stimulierung der Dickdarmbakterien beiträgt. Somit bleibt die Leber und andere Verdauungssysteme davon unbeschädigt. Der unverdaubare Zucker hilft somit den nützlichen Bakterien als präbiotische Nahrung und dient einer gesunden Darmflora.

Yacon Sirup hat kaum Kalorien und schont den Blutzuckerspiegel. Deshalb zählt er auch als ideales Süßungsmittel für Diabetiker, übergewichtige und gesundheitsbewusste Menschen, die auf gesündere Alternativen zu Zucker zurückgreifen wollen.

Verwendung von Yacon Sirup

Zum Süßen kann Yacon Sirup für alles Mögliche verwendet werden. Er schmeckt in Desserts, grünen Smoothies, warmen Speisen u.v.m.

Studien haben dem Sirup zudem eine stoffwechselanregende Wirkung bescheinigt, die auch zur Gewichtsreduzierung beitragen kann. Hierzu wird die Einnahme von 1 TL Yacon-Sirup vor einer Mahlzeit empfohlen.

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Quelle:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zuckerlexikon.html

Rohrohrzucker

Rohrohrzucker

Rohrzucker kommt dem Haushaltszucker sehr nahe und ist deshalb auch nicht gesund. Rohrzucker wird aus dem Zuckerrohr gewonnen. Normaler Haushaltszucker aus der Zuckerrübe. Durch die chemische Herstellung besteht zwischen den beiden Zuckersorten kein wirklicher Unterschied.

Herstellung von Rohrohrzucker

Das Zuckerrohr ist ein subtropisches Gras, welches in Ländern wie Brasilien, Kuba, USA, Philippinen, Australien und Südafrika angebaut wird. Das Zuckerrohr wird etwa 4 - 6 Meter hoch und enthält den dickflüssigen süßen Saft, der zur Rohrzuckerproduktion einfach ausgepresst wird.

Beim Auspressen bleibt etwas Melasse am Rohrzucker haften. Melasse ist ein dunkler Sirup und gilt als Nebenprodukt der Zuckergewinnung. Die Melasse an sich betrachtet ist ein sehr wertvolles Lebensmittel, da sie noch viele Mineralien enthält. Rohrohrzucker ist teilweise raffiniert und enthält nur sehr geringe Mengen an Melasse (0,3 bis 1 %). Er ist deshalb weder ein vollwertiger noch gesunder Zucker.

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Vollrohrzucker

Vollrohrzucker wird nicht raffiniert sondern durch Eindicken, Filtern und Mahlen gewonnen. Zur Keimabtötung wird der Vollrohrzucker nach dem Eindicken noch kurz erhitzt. Die Farbe des Vollrohrzuckers ist abhängig von der Klärung. Während die ungeklärte Variante grau aussieht, ist die geklärte Variante kräftig braun.

Die ungeklärte Variante ist die bessere, denn diese enthält noch die meisten Mineralien und Vitamine.

Vollrohrzucker wird er bei der Produktion gemahlen und besteht deshalb nicht aus den bekannten Kristallen. Er fängt daher schnell an zu klumpen, da er sehr wasseranziehend ist. Der Eigengeschmack des Vollrohrzuckers ist sehr intensiv, was nicht jeder mag. Er schmeckt sehr karamellartig.

Unter den reinen Zuckerarten ist der Vollrohrzucker sicherlich das beste Süßungsmittel, aber er ist nicht gesund. Auch wenn er deutlich mehr Mineralien, etwa 2 bis 2,5 %, enthält. Forschungen sagen sogar, dass die Kariogenität (Kariogen bedeutet Karies fördernd) von Weißzucker und Vollrohrzucker gleich hoch ist.

Vollrohrzucker kaufen

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Quelle:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/structure/1814256

Zuckerrübensirup

Zuckerrübensirup ist dunkelbraun, dickflüssig und hat einen süßen, malzig-karamellartigen Geschmack. Im Gegensatz zu Zucker enthält er neben den Zuckerteilchen auch gesunde Inhaltsstoffe wie die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, das Vitamin Folsäure, und das Spurenelement Eisen. Zuckerrübensirup zählt zudem zu den basenbildenden Lebensmitteln.

Herstellung von Zuckerrübensirup

Bei der Herstellung des Zuckerrübensirups werden alle löslichen Stoffe der Rübe extrahiert und der entstandene Saft gefiltert und eingekocht. Gern wird Zuckerrübensirup für Gebäck verwendet, insbesondere als aromatische Zutat in der Weihnachtsbäckerei. Auch als Kochzutat und für Salatdressings eignet sich der dunkle geschmacksintensive Sirup.

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Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker schmeckt nicht, wie der Name es sagt, nach Kokos, sondern eher wie guter brauner Zucker mit einer kräftigen karamellartigen Note. Die Anwendung von Kokosblütenzucker ist denkbar einfach. Verwenden Sie ihn genauso wie anderen Zucker. Beim Kauf sollten Sie auf die Qualität und Reinheit des Zuckers achten. Wir empfehlen gute Bio Produkte, auch wegen des nachhaltigen Anbaus.

Wie stellt man Kokosblütenzucker her?

Kokosblütenzucker gewinnt man aus der Blüte der Kokospalme. Der Nektar der Palmen wird aus den reifen Blütenständen durch Anschneiden gewonnen. Nach dem Anschneiden fangen die Palmenbauern den Kokosnektar in Behälter auf. Um den Gärungsprozess zu verhindern, muss der Kokosnektar schnell weiterverarbeitet werden.

Durch Einkochen wird der Kokosnektar zu einem Sirup eingedickt. Zur weiteren traditionellen Arbeit gehört es dann, den Sirup in einem Topf oder einer großen Pfanne so lange einzukochen bis er kristallisiert und die Kokosblütenzuckerkristalle entstehen. Zum Auskühlen wird die Kristallmasse dann in Kokosnussschalen oder Bambusrohre gefüllt.

Wie gesund ist Kokosblütenzucker?

Kokosblütenzucker hat gesundheitlich den großen Vorteil, dass er einen niedrigen glykämischen Index hat. Desto niedriger der glykämische Index ist, desto gesünder ist das Nahrungsmittel für uns und unser Wohlbefinden. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index lassen unseren Blutzuckerspiegel nur langsam und kontinuierlich ansteigen.

Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index, wie normaler Haushaltszucker, lassen unseren Blutzuckerspiegel schnell und rapide ansteigen. Dadurch steigen die Blutzuckerwerte und Diabetes, Insulinresistenz und weitere damit verbundene Krankheiten können die Folge sein.

Kokosblütenzucker ist sehr nährstoffreich und gesund. Ein hoher Anteil an Magnesium, Zink, Kalium, Eisen, Kupfer und Schwefel sowie der hohe Anteil an Mineralien, Spurenelementen und der geringe glykämische Index machen den Kokosblütenzucker zu einer gesunden Alternative zum herkömmlichen Haushaltszucker.

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Quellen:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosbluetenzucker.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Palmzucker

 

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