Manuka-Honig - Alle Geheimnisse über das Naturwunder

Manuka-Honig - Alle Geheimnisse über das Naturwunder
Manuka-Honig könnte man auch als Wunder von Neuseeland beschreiben. Manuka-Honig ist wohlschmeckend und hat einen hohen Heilwert. Er gilt als einer der natürlichsten Heilmittel unserer Zeit: Er dient äußerlich zur Wundheilung und innerlich sagt man ihm heilende Kräfte bei Erkältungen mit Bakterien, Viren, Pilzen, Fieber, Blasentzündung, Allergien u.v.m. nach.

Inhaltsverzeichnis

Manuka-Honig könnte man auch als Wunder von Neuseeland beschreiben. Manuka-Honig ist wohlschmeckend und hat einen hohen Heilwert. Er gilt als einer der natürlichsten Heilmittel unserer Zeit: Er dient äußerlich zur Wundheilung und innerlich sagt man ihm heilende Kräfte bei Erkältungen mit Bakterien, Viren, Pilzen, Fieber, Blasentzündung, Allergien u.v.m. nach.

Der Manuka-Honig wird überwiegend von Honigbienen aus dem Blütennektar des Manuka-Strauchs (Leptospermum Scoparium) gewonnen. Dieser besondere Honig ist auch für die Forschung sehr interessant, weil er immer noch viele Inhaltstoffe hat, die teilweise unerforscht sind. Manuka-Honig leistet auch als Speisehonig wertvolle Dienste und hilft bei der Bekämpfung innerlicher und äußerlicher Krankheiten, sowie bei der Stärkung des Immunsystems.

Und das Schönste an diesem einzigartigen Manuka-Honig ist, das er trotz seiner Süße die Zähne vor Karies schützen kann.

Manuka-Honig - Anwendungsgebiete

Manuka-Honig kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Schon seit Jahrhunderten nutzen die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, Teile wie Blätter, Rinde oder Auszüge aus dem Manuka-Baum und natürlich den Honig zur Heilung von Krankheiten. Auch die Griechen, so unter anderem Hippokrates, setzten Präparate aus dem Manuka-Baum als Wunderheilmittel und zur Fiebersenkung ein.

Heute wird der Manuka-Honig bereits erfolgreich zur Wundheilung in der Kinderklinik Bonn eingesetzt. Auch eine Berliner Klinik verwendet Manuka-Honig schon bei schwer heilenden und diabetischen Krankheiten.

Für die gute antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs ist vor allem der Bestandteil Methylglyoxal (MGO) verantwortlich. Methylglyoxal entsteht in der Honigwabe durch Dehydratation des im Nektar der Blüten des Manukastrauchs enthaltenen Stoffes Dihydroxyaceton. Weil im Nektar selbst kein Methylglyoxal nachgewiesen werden konnte, geht man davon aus, dass er sich erst nach Aufnahme des Nektars durch die Bienen entwickelt.

Manuka-Honig bei Erkältungen

Die antibakterielle Wirkung des Manuka-Honigs zeigt sich auch bei Erkältungskrankheiten. Ob bei Husten oder Halsschmerzen, dieser Honig wirkt perfekt den Krankheitsbeschwerden entgegen. Es empfiehlt sich, den Manuka-Honig in Tee einzurühren und diesen dann zu trinken.

Aber auch das direkte Einnehmen des Manuka-Honigs hat sich als heilsam herausgestellt. So nimmt man bei Erkältungserscheinungen im Hals-Nasen Bereich dreimal täglich einen Teelöffel Manuka-Honig ein und lässt diesen langsam im Mund zergehen.

Bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen kann der Honig direkt vor dem Schlafengehen auf die inneren Nasenwände gestrichen werden. So kann der Manuka-Honig gezielt auf den Schleimhäuten angewendet werden. Dadurch entfällt die Behandlung durch sowieso schwach wirkende Antibiotika.

Manuka-Honig als Schutz vor Karies

Trotz der Süße und der großen Menge an Zucker, die im Honig enthalten ist, wirkt dieser gerade auch im Zahnbereich sehr antibakteriell und kann so auch gegen Karies vorbeugen. Wissenschaftliche Studien zeigen sogar, dass Manuka-Honig die Zähne sehr gut vor Zahnbelag schützen und eine gesunde Mundflora aufgebaut werden kann.

Manuka-Honig hilft auch bei Magenbeschwerden

Auch bei der Gesundheitsförderung im Magenbereich hilft Manuka-Honig. So haben schon die Maori den Manuka-Honig erfolgreich bei Magenbeschwerden eingesetzt. Der Honig ist äußerst effektiv bei der Bekämpfung von Helicobacter pylori und Escherichia coli (Kolibakterien), was schon anhand vieler verschiedener Studien gezeigt werden konnte.

Achtung bei Diabetes

Diabetiker sollten komplett auf die Einnahme des Manuka-Honigs verzichten. Durch den hohen Anteil des Methylglyoxal (MGO) im Honig und des schon ohnehin körperlich erhöhten MGO-Wertes bei Diabetikern sollte der Honig nicht eingenommen werden. Äußerlich dürfte der Anwendung des Manuka-Honigs auch bei Diabetikern nichts im Wege stehen.

Manuka-Honig Produkte

Heute gibt es neben dem klassischen Honig auch viele weitere Produkte, die den Manuka-Honig enthalten. Es gibt zum Beispiel:

  • Grüntee mit Manuka-Honig
  • Manuka-Honig-Geleé
  • Lutschbonbons
  • Manuka-Honig mit Aleo Vera
  • Manuka-Honig Sirup
  • Manuka Öle
  • Manuka Likör
  • Manuka Zahncreme

Manuka-Produkte kann man in Reformhäusern, Naturläden, Apotheken und in Internetshops käuflich erwerben. Beim Kauf sollte man immer stets auf die Qualität achten. Guter Manuka-Honig kostet etwas mehr wie handelsüblicher Honig, der in unseren Breitengraden gewonnen wird, aber die Investition lohnt sich.

Veröffentlicht am
16. April 2015