Grillen - die besten Tipps zum Low Carb Grillen

Grillen - die besten Tipps zum Low Carb Grillen

Ab der beginnenden wärmeren Jahreszeit steht Grillen auch in der Low Carb Ernährung für einige auf dem Plan, für die meisten gehört es dann spätestens im Sommer einfach zu einem gemütlichen Treffen mit Freunden oder der Familie dazu. Leckere Low Carb Rezepte mit Spießchen, Steaks, Gemüse und vegetarische Köstlichkeiten werden genüßlich unter freiem Himmel gegrillt und verzehrt.

Checkliste - so wirst auch du zum perfekten Grillmeister

Um deinen Grillabend gut planen zu können, soll dir die Checkliste helfen. Viele Tipps und ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Themen findest du dann im weiteren Verlauf unseres Grill-Beitrages. Hier kannst du dir die Checkliste zum Grillen herunterladen.

Checkliste zum Grillen

  1. Grill und Rost richtig säubern und von Asche befreien
  2. Gute Produkte und hochwertige Lebensmittel einkaufen
  3. Holzspieße und Kräuter in Wasser einweichen
  4. Marinade herstellen und Grillgut darin einlegen
  5. Kohle und Anzündkamin bereitstellen
  6. Grillanzünder und Handschuhe bereitlegen
  7. Schürze, Grillzange und Thermometer bereitlegen
  8. Grillgut etwa 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen
  9. Einen sauberen Teller für das Gegrillte bereitstellen
  10. Kohle im Anzündkamin zum Brennen bringen
  11. Glut in den Grill geben
  12. Grillrost mit Speiseöl einreiben
  13. Grillgut grillen und servieren
  14. Rost vom Grill nehmen und abkühlen lassen
  15. Grillrost lauwarm säubern oder erstmal beiseite legen
  16. Verschmutzungen auf dem Rost einweichen lassen, dann reinigen

Der richtige Grill

Zu allererst stellt sich natürlich die Frage, was soll es für ein Grill sein, auf dem die leckeren Low Carb Gerichte zubereitet werden. Ganz klassisch ein Holzkohlegrill, ein Gasgrill oder ein Elektrogrill? Hier kommt es in erster Linie auf die eigenen Vorlieben an und darauf, wo gegrillt werden soll. Denn nicht überall ist es erlaubt, den Grill mit Kohle zu erhitzen.

Gasgrill

Der mit Gas betriebene Grill ist schnell einsatzbereit und erzeugt wenig Rauch. In Mehrfamilienhäusern findet man den Gasgrill oftmals beim Grillen auf dem Balkon. Einige Mieter schrecken jedoch nicht ganz unbegründeterweise davor zurück, die Gasflasche in der Wohnung, im Keller oder der Garage zu lagern und wählen daher den vom Handling her einfacheren Grill mit der Steckdose. 

Elektrogrill

Der mit Strom betriebene Grill ist die pflegeleichteste Alternative beim Grillen. Er ist schnell aufgebaut, in wenigen Minuten grillbereit und erzeugt so gut wie keinen Rauch. Nur das Grillfeeling bleibt bei dem Grill mit Steckdose so ganz ohne Feuer etwas auf der Strecke. Der Elektrogrill kann nach dem Grillen kurz gesäubert und wieder eingepackt werden. Für das Grillen auf dem Balkon oder auf der Terrasse eine ideale Lösung.

Holzkohlegrill

Wer klassisch und "echt" grillen möchte, wählt den Holzkohlegrill. Zwar raucht und qualmt es hier auch immer mal, aber genau das ist es, was für viele bei einem echten Grillabend einfach dazugehört. Der Aufwand, mit Kohle zu grillen, ist im Gegensatz zu dem Gas- und Elektrogrill wesentlich größer und es braucht auch einiges mehr an Vorbereitungszeit. Dafür ist der Geschmack von gegrilltem Essen auf dem Holzkohlegrill aber unvergleichlich.

Vom Holzkohlegrill gibt es verschiedene Typen, mit jeweils ganz eigenen Vorzügen:

1. Kugelgrill

Das unverwechselbare Design ist verantwortlich für den Namen dieses Grills. Der Kugelgrill steht auf drei Beinen und besteht aus zwei Halbkugeln, die zusammengesetzt ein gleichbleibendes Einwirken der Hitze auf das Gargut ermöglichen. Der Kugelgrill wird in der Regel mit Holzkohle befeuert. Zudem kann man verschiedene Garzonen einrichten und Gegrilltes gut warm halten.

2. Grillkamin

Der Grillkamin ist eher etwas für den Garten. Die meisten Grillkamine sind witterungsbeständig und ähneln im Aussehen einem Kamin mit Rauchfang und Schornstein. Sie sind aus Stein oder Metall gefertigt und nutzen den Kamineffekt zum Grillen. Im Grillkamin wird das Gargut direkt gegrillt. Die Glut wird stetig mit Zugluft versorgt und Rauch und Hitze werden über den Schornstein abgeführt. Ein Grillkamin ist eher kompakt und bleibt in der Regel fest an seinem Platz stehen.

3. Flachgrill

Ein Flachgrill hat meist einen rechteckigen Kohlekasten, über dem das Grillrost positioniert ist. Das Fleisch und Gemüse wird direkt über der Glut gegrillt. Beim Flachgrill kann man Zonen mit mehr und weniger Glut einrichten und so die Hitzegrade etwas variieren. Auf Festen und Veranstaltungen sieht man oft einen Flachgrill stehen.

4. Smoker

Im Smoker wird das Gargut ganz langsam bei niedrigerer, indirekter Hitze geräuchert. Auch hier gibt es wie beim Kugelgrill einen Deckel, der eine gleichbleibende Temperatur ermöglicht. Für Fans des amerikanischen Barbecue, bei dem das Gericht einen ganz unverwechselbar rauchigen Geschmack erhält, ist ein Smoker die richtige Wahl, erfordert aber auch einiges an Übung, um darin leckere Low Carb Gerichte zuzubereiten. 

So machst du das Feuer richtig an

Zum Anfeuern des Grills hat man meist die Wahl zwischen Holzkohle und Briketts. Der Unterschied besteht darin, dass Holzkohle heißer brennt, Briketts hingegen länger. Holzkohle besteht aus verkohltem Holz und hat etwa eine Brenndauer von einer Stunde. Briketts werden aus fein zermahlener, mit Stärke verklebter Holzkohle hergestellt und brennen im Durchschnitt drei Stunden, bei guter Qualität auch länger. Beim Kauf von Holzkohle, als auch Briketts sollte man darauf achten, dass die Stücke in etwa die gleiche Größe haben. Aber wie bekommt man die Kohle nun heiß?

Nutze am besten einen Anzündkamin

Ein Anzündkamin ist ein röhrenförmiger Behälter mit Belüftungsöffnungen und einem Griff an der Außenseite. Besonders zum Anzünden von Briketts empfiehlt sich ein solches Grillzubehör. Es ist die sicherste und schnellste Methode, um deinen Grill anzuzünden.

Anzündkamin zum Grillen

Als erstes wird leicht entzündliches Material, wie Papier, Anzündwolle oder ökologische Anzündwürfel auf einer feuerfesten Unterlage, etwa direkt im Grill, zum Brennen gebracht. Dann wird der mit Briketts befüllte Anzündkamin darauf platziert. Nun steigt die warme Luft nach oben und zieht dort ab, ein Kamineffekt entsteht. Durch die stetige Zufuhr frischer Luft wird das Feuer angefacht. Nach 15 - 45 Minuten, je nach dem, wie voll der Anzündkamin ist, ist die Kohle durchgeglüht und kann in den Grill gegeben werden.

Als Grillanzünder sollte man in keinem Fall zu Benzin oder Spiritus greifen. Es ist nicht nur beim Anzünden gefährlich, die chemischen Aromen gelangen auch ins Grillgut und bleiben dort bestehen.

Das passende Grillzubehör

Das Tragen von Grillhandschuhen ist bereits beim Anzünden sehr vorteilhaft, da der Ankündkamin eine große Hitze erreicht. Auch sollte man beim Grillen eine Schürze tragen, da diese die Kleidung vor Funken und ähnlichem schützt.

Zum Wenden des Grillguts verwendet man am besten eine Grillzange, so kann man das Gegrillte gut drehen. Der Vorteil einer Grillzange ist außerdem, dass sie die Struktur des Nahrungsmittels nicht zerstört. Wer sein Essen beispielsweise mit einer Gabel umdreht, bohrt Löcher in das Grillgut, wodurch Flüssigkeit austreten kann. Besonders bei Fleisch kann das krebserregende Folgen haben. Denn wenn Saft oder Fett in die Glut gelangt und verbrennt, steigen mit dem Rauch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK genannt, auf und setzen sich auf dem Grillgut fest.

Immer mehr Grillmeister schaffen sich ein Grillthermometer an, mit dem sie die genaue Temperatur des Fleischstückes ermitteln können. Eine solche Anschaffung ist vor allem zu empfehlen, wenn größere Fleischstücke gegrillt werden sollen. Fleischsorten wie Schwein und Geflügel sollte man immer gut durch braten. Rindfleisch hingegen darf innen noch roh bleiben. Meistens lässt sich aber nicht erkennen, ob ein großes Stück Fleisch bereits durchgebraten ist oder noch etwas Zeit braucht. Mit einem Grillthermometer kann man besser überprüfen. Empfehlenswert ist es auch, sich zum Thermometer eine Übersicht parat zu legen, auf der aufgelistet ist, welches Lebensmittel welche Kerntemperatur haben sollte. Zum diesem Thema findet man auch verschiedene Grillbücher mit Tipps und Anleitungen.

Vor dem Grillen der leckeren Low Carb Gerichte solltest du dir dein Zubehör 

  • Grillhandschuhe
  • Grillanzünder
  • Grillzange
  • Schürze
  • Grillthermometer

am besten schon bereit legen.

Eine Räucherbox sollte sich jeder zulegen, der das Räuchern einmal ausprobieren möchte. Es muss nicht gleich ein teurer Smoker gekauft werden. Die Räucherbox wird mit Holzstücken befüllt und auf das Rost des Kugelgrills gelegt. Durch das Schwelen der Holzstückchen bekommt das Fleisch und andere Köstlichkeiten ein tolles Raucharoma.

Verzichte auf Aluminium beim Grillen

Aluminium steht im Verdacht, das Nervensystem, den Knochenaufbau und die Fruchtbarkeit des Menschen in negativer Weise zu beeinflussen. Das Metall kann sich bei Kontakt mit Säure oder Salz auflösen und ins Essen gelangen, etwa bei mariniertem Grillgut und säurehaltigen Lebensmitteln. Deshalb solltest du auf Grillschalen aus Aluminium beim Grillen besser verzichten und auch keine Nahrungsmittel in Alufolie wickeln.

Grillmethoden

Beim Grillen wird Fleisch, Fisch und Gemüse nicht nur einfach so auf das Rost gelegt und gegart. Es gibt verschiedene Techniken, um Gerichte beim Grillen Low Carb lecker zuzubereiten.

Direktes Grillen

Das direkte Grillen ist die gängigste Methode. Fleisch und andere Lebensmittel werden ganz klassisch direkt auf den Grillrost gelegt und sind durch die starke Hitze von unten in kurzer Zeit durchgegrillt. Dieses Verfahren ist relativ unkompliziert. Hierbei muss das Grillgut meistens mehrmals gedreht werden, damit es nicht verbrennt

Man sollte jedoch beachten, dass für das direkte Grillen nicht alle Marinaden geeignet sind. Einige Gewürze, wie etwa Paprika, verändern bei zu starker Hitze ihren Geschmack und können nach dem Grillen bitter schmecken.

Beim direkten Grillen tritt das im Fleisch enthaltene Fett schnell aus und tropft in die Glut. Der entstehende Rauch kann die Entstehung gesundheitsschädlicher Stoffe begünstigen. Hier sollte man also darauf achten, dass so wenig Flüssigkeit wie möglich in die Glut gelangt.

Zum direkten Grillen Low Carb eignen sich besonders Geflügelgerichte wie Hähnchenschenkel und Spießchen gut. Auch Koteletts, Steaks, Burger, Gemüse und vegetarische Gerichte kann man ganz einfach direkt Grillen. 

Indirektes Grillen

Zum indirekten Grillen benötigt man einen Grill mit Deckel. Die Glut wird rechts und links aufgehäuft und in der Mitte kann eine Auffangschale für Fett und Flüssigkeit platziert werden. Fleisch, Fisch oder Gemüse wird nun auf das Rost gelegt und der Deckel wird geschlossen. Das Grillgut kann nun bei zirkulierender Wärme langsam garen, ohne dass es umgedreht werden muss.

Grillen mit Holzplatten

Grillen mit Holzplatten - Lachs auf Grillbrett

Grillbretter wurden schon vor sehr sehr vielen Jahren verwendet. Man könnte es auch die Ursprungsform des Grillens nennen. Die Holzplatte wird vor dem Grillen für mindestens eine Stunde zum Quellen ins Wasser gelegt. Dann kommt das Grillbrett auf den heißen Grill und wird nach ein paar Minuten Aufwärmzeit mit Öl eingestrichen. Das Grillgut wird nun auf das Brett gelegt und bei geschlossenem Deckel gegart. Eine sehr nachhaltige Methode, da das Grillbrett abgewaschen und wiederverwendet werden kann. Um die Holzporen zu öffnen, kann man das Brett nach mehrmaliger Benutzung abschleifen und weiter einsetzen.

So grillst du richtig

Fleisch

Am besten kaufst du das Fleisch zum Grillen ohne Marinade, da man nie genau weiß, was in der fertigen Mischung enthalten ist und welche Qualität das Fleischstück hat. Gerade Zuckerhaltige Marinaden können bei starker Hitze schnell verbrennen. Das gekaufte Fleisch kann dann nach Belieben selbst eingelegt werden. Mit Marinaden kann man Fleisch sogar zarter machen, indem man eine säurehaltige Zutat wie Fruchtsaft, Joghurt, Essig oder Wein hinzufügt. Nimm das Fleisch bereits vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, so dass es nicht zu kalt ist.

Wer keine Marinade mag, trotzdem aber eine würzige Note schmecken möchte, kann Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Wacholder in die Glut legen. Die Kräuter müssen vor dem Grillen aber in Wasser eingeweicht werden, damit sie nicht zu schnell verbrennen.

Das Fleisch zum Grillen Low Carb sollte zwei bis drei Zentimeter dick sein, so wird es außen knusprig und bleibt innen saftig. Dünnere Scheiben bedürfen sehr viel mehr Aufmerksamkeit und einen nicht zu heißen Grill. Ratsam kann es sein, zwei Temperaturzonen auf dem Grill einzurichten. Zuerst kann das Fleisch so auf hoher Hitze außen gegrillt werden und wird dann bei geringerer Hitze fertig gegart. Wer Wert auf schöne Grillstreifen legt, sollte das Fleisch kurz vor dem Auflegen mit Öl bepinseln oder besprühen.

Auch Burger-Patties gehören zu beliebten Grill Rezepten. Die Patties sollten nur einmal gewendet werden und nicht platt gedrückt werden, dann werden sie nicht zäh. Wenn du in den rohen Pattie in der Mitte vor dem Auflegen auf den Grill eine kleine Mulde formst, wölbt sich das Fleisch nach oben und der Pattie wird schön flach.

Rohes und gegrilltes Fleisch sollte immer getrennt voneinander aufbewahrt werden, auch Schneidebrett und Messer sollten beim Wechsel von rohem zu gegrilltem Fleisch aus hygienischen Gründen gereinigt werden.

Daran solltest du bei Low Carb Grillen Rezepte mit Fleisch denken:

  • Fleisch ohne Marinade einkaufen
  • Jedes Stück sollte 2 - 3 cm dick sein
  • Qualitativ hochwertiges Fleisch kaufen
  • Marinade selbst herstellen und das Fleisch darin einlegen
  • Kräuter nach Belieben in die Glut geben
  • verschiedene Grillzonen auf dem Grill einrichten
  • Für Grillstreifen das Fleisch mit Öl bepinseln
  • Gegrilltes auf einen sauberen Teller legen

Fisch

Fisch wird auf dem heißen Grill schnell trocken. Am besten beginnst du mit Fischsorten wie Lachs oder Forelle, die sehr fettreich sind. Damit der Fisch beim Wenden nicht auseinander fällt, verwendest du idealerweise einen Fischbräter. Alternativ kann man Fisch auch in Kohlblätter wickeln oder in Backpapier einschlagen. Ein schönes Aroma bekommt gegrillter Fisch auch, wenn man ihn mit Kräutern, Gemüse oder Früchten befüllt.

Auch beim Fisch solltest du, genauso wie beim Fleisch, darauf achten, dass rohe Stücke nicht mit gegrillten Stücken zusammengelegt werden. 

Ein tolles Video zum Thema "Wie grille ich Fisch bzw. Lachs am besten?"

Es wird gut beschrieben, wie man am besten mit Fisch beim Grillen umgehen sollte. Angefangen von der Marinade, über die perfekte Grillart bis hin zum Servieren. Aber seht am besten selbst. Zusammengefasst kannst du hier die 8 Tipps nachlesen.

Die 8 Grilltipps für den Lachs:

  1. Kaufen: Lachsfilet mit Haut kaufen, pro Stück etwa 200 Gramm.
  2. Marinieren: 3 - 4 Stunden vor dem Grillen, am besten über Nacht.
  3. Grill: Grillzonen schaffen - für indirektes Grillen. So lässt sich Fisch butterzart grillen.
  4. Ölen: Grillrost mit Öl einreiben - so klebt auch nichts mehr an.
  5. Grillen: Zuerst auf der Hautseite grillen. Das gibt dem Stück mehr Stabilität und er bleibt länger saftig.
  6. Wenden: Nur einmal - dann, wenn der Fisch nur noch 1/3 roh aussieht.
  7. Fertig: Hier wieder den berühmten Fingertest machen.
  8. Würzen: Nach dem Grillen.

Gemüse

Alle Gemüsesorten, die nicht zu viel Wasser enthalten, eignen sich gut zum Grillen vegetarisch. Gemüse hat oft eine kurze Garzeit und ist schnell verzehrfertig. Wähle zum Anfang für vegetarische Grillgenüsse Zucchini, Pilze, Auberginen, Kürbis oder Paprika. Zucchini und Auberginen sollten vor dem Marinieren gewaschen, halbiert und gesalzen werden, damit die überschüssige Flüssigkeit heraustreten kann. Nach einigen Minuten Einwirkzeit, wird das Salz abgewaschen und das Gemüse abgetrocknet. Jetzt bleibt auch Marinade besser haften. Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli oder Möhren bedürfen einer intensiveren Vorbereitungszeit. Sie sollten vor dem Grillen blanchiert werden.

Ein gutes Handling beim Grillen vegetarischer Köstlichkeiten hast du, wenn du das Gemüse aufspießt. Hier empfehlen wir Grillspieße aus dickerem Holz oder Metall.

Tofu und andere Alternativen

Vor dem Grillen müssen Tofu und ähnliche Produkte gut ausgepresst werden. Das Grillrost wird mit Öl eingerieben, damit nichts kleben bleibt. Dann wird das fleischfreie Grillgut auf das Rost gelegt und gegart. Auch fleischfreie Produkte können sowohl mit als auch ohne Marinade gegrillt werden. Grillen vegetarisch ist heutzutage keine Randerscheinung mehr und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Viele unserer leckeren vegetarischen Low Carb Rezepte kannst du auch zum Grillen oder als Grill Beilage verwenden.

Tofu und andere Alternativen - Tofu-Gemüse Spieße auf dem Grill

Ablöschen der Flammen

Die aufsteigenden Flammen beim Grillen Low Carb mit Bier zu löschen, ist nicht zu empfehlen. Damit löscht man zwar die Kohle, aber gleichzeitig wird unnötig Asche aufgewirbelt, die dann am Grillgut klebt. Bei einem Grill mit Deckel, kann man den Deckel bei aufsteigenden Flammen schließen. Wenn ein Grill keinen Deckel hat, lässt sich eine unerwünschte Flamme auch mit etwas Salz löschen, ohne dabei Asche aufzuwirbeln.

Die besten Tipps zum Grill säubern

Gut reinigen lässt sich das Rost des Grills, wenn es noch warm ist. Grobe Rückstände bekommt man gut mit einer Drahtbürste abgeschruppt. Zwischendurch sollte man das Rost einmal wenden, um so viel wie möglich mit der Bürste wegzubekommen. Danach sollte man noch einmal mit einem feuchten Lappen nachwischen.

Aber oftmals hat man direkt nach dem Essen besseres zu tun, als das Grillrost zu putzen und glücklicherweise lässt sich das Rost auch später noch leicht reinigen. Auf chemische Reiniger kann man übrigens komplett verzichten. Hier drei tolle Methoden, das Grillrost wieder zum Glänzen zu bringen.

  1. Ein paar Küchenkrepptücher in Spülwasser oder Essig tränken und auf das Rost legen. Die Tücher werden für mindestens eine Stunde auf dem Rost liegen gelassen, dann kann man die Reste leicht abwischen.
  2. Bei einem stark verschmutzen Rost empfiehlt es sich, ein paar Zeitungen anzufeuchten und damit das Rost einzuschlagen und über Nacht weichen zu lassen. Durch die Feuchtigkeit lassen sich die Verschmutzungen dann leichter entfernen. 
  3. Eine sehr einfache Methode, die sich in der Praxis durchaus bewährt hat, sieht folgendermaßen aus: Das abgekühlte Rost wird auf den Rasen gelegt und über Nacht dort liegen gelassen. Durch die nächtliche Feuchtigkeit weichen die Verschmutzungen ab und lassen sich am nächsten Tag einfacher wegwischen.

Vor dem nächsten Grillabend sollte das Rost dann einfach mit einem hitzestabilen Öl, etwa Raps- oder Sonnenblumenöl, eingefettet werden, so bleibt weniger kleben.

Merkliste zum Grill säubern:

  • Benutzung der Drahtbürste 
  • Einweichen mit Küchenkrepp- oder Zeitungspapier
  • Einweichen über Nacht auf dem feuchten Rasen
  • Einstreichen des Grillrosts mit Speiseöl (vor dem Grillen)

Bücher zum Thema Grillen

 

Unser Fazit zum Grillen in der Low Carb Ernährung 

Grillen gehört zum Sommer einfach dazu. Viele leckere Low Carb Rezepte lassen sich auf dem Grill zubereiten. In unserer Kategorie Low Carb Rezepte zum Grillen findest du Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse und viele Anregungen zu Grill Beilagen wie Salaten und mehr. Mit etwas Übung und dem richtigen Equipment gelingen dir klassische und außergewöhnliche Grill Rezepte. 

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